Montag, Mrz. 27, 2017
04:54 Uhr


Expresszeitung.com – Jetzt abonnieren!
STARTSEITE / Gesundheit / Was Ärzte verschweigen / Amalgam - Die toxische Zeitbombe tickt seit 200 Jahren

Amalgam - Die toxische Zeitbombe tickt seit 200 Jahren

Das Zahnmetall Amalgam besteht zu 50% aus Quecksilber. Dieses ist hochtoxisch und muss deshalb auf der Verpackung mit einen Totenkopf, dem Zeichen für Gift, deklariert werden. Die andere Hälfte wird von den Schwermetallen Silber, Kupfer, Zinn und Zink beigesteuert..


01 Februar 2014 Autor: Gabriela Röthlisberger



Seit 1818, also seit fast 200 Jahren, gelangt es als Füllungsmaterial im Seitenzahngebiet zum Einsatz. Oft absichtlich und irreführend als „Silberfüllung“ bezeichnet, sodass man möglichst nicht erkennt, woraus sie besteht. Ästhetisch vermag das Dentalamalgam wegen seiner Farbe nicht zu befriedigen. Die anfangs pulverförmigen Metallpartikel werden in vordosierten Kapseln mit flüssigem Quecksilber vermischt. Die daraus entstehende knet- und stopfbare Masse (malagma = das Erweichende, altgriechisch) wird in den Zahn gebracht und erhärtet zu einer festen Substanz.

Nach dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Diskussionen gibt es eindeutige Hinweise auf potenzielle Gefahren, die von der metallurgischen Zusammensetzung des Amalgams ausgehen. Wird Amalgam in der Zahnarztpraxis entfernt, muss es als gefährlicher Sondermüll entsorgt werden. Viele Wissenschaftler sind der Meinung, dass es deshalb keinen Richtwert/ Grenzwert für die Aufnahme durch den Menschen geben dürfte, ein absoluter Nullwert wäre der Idealfall. Länder wie etwa Schweden und Norwegen sind konsequent, sie haben die Anwendung von Amalgam verboten. In der Sowjetunion ist dies bereits seit 1975 (!) der Fall und in Japan wird es seit 1982 nicht mehr eingesetzt. In den USA muss der Patient über das Risiko aufgeklärt werden und eine Einwilligung unterschreiben. Im gesundheitsbewussten Kalifornien müssen Zahnärzte mit Warnschildern in ihren Praxen darauf hinweisen, dass sie toxisches Amalgam verwenden. Bei uns in der Schweiz und den umliegenden Ländern wird dieser gesundheitsschädigende Füllungswerkstoff wohl noch lange Zeit in „aller Munde“ bleiben, gut 80% der europäischen Bevölkerung haben amalgamgefüllte Zähne. Wo bleibt da der ärztliche Grundsatz „Primum nil nocere“ - vor allem nicht schaden?

Amalgamfüllungen haben die Eigenschaft, sich langsam aufzulösen, so dass sich nach ca.10 Jahren nur noch die Hälfte des ursprünglich vorhandenen Quecksilbers in den Plomben befindet. Dadurch entstehen zwei markante Risikogruppen, zum einen werden die ungeschützten Stellen im Mund dankbar von Bakterien aller Art als Lebensraum genutzt. Und zum anderen zeigt das Verschwinden der Füllungen, dass der Körper das Amalgam, bzw. das Quecksilber, im Laufe der Zeit aufgenommen hat. Die kontinuierliche Freisetzung von Quecksilber aus Amalgam wird durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst.

Hier eine kleine Auswahl :

  • Kauen und Zähneknirschen Heisse oder saure Speisen und Getränke
  • Zucker und zuckerhaltige Nahrung, wird innerhalb von 5 Minuten von Bakterien in Säure verwandelt
  • Fluorid- und schleifmittelhaltige Zahncremes
  • Rauchen

Bei diesen alltäglichen Tätigkeiten setzen sich ebenfalls die hochgefährlichen Quecksilberdämpfe frei, welche inhaliert werden.

So gelangen gefährliche Mengen giftiger Schwermetalle, allen voran Quecksilber, in den Organismus, lagern sich im Bindegewebe, Knochen, Gehirn, Leber und Nieren ab und mutieren so zu einer toxischen Zeitbombe. WHO und Trinkwasserverordnung lassen pro Liter 1 Mikrogramm Quecksilber im Trinkwasser zu. Im Speichel amalgamversorgter (verseuchter) Münder finden sich im Schnitt aber 4,9 Mikrogramm Quecksilber, ergo dürfte der eigene Speichel nicht mehr geschluckt werden. Eine finnische Studie wies bei 20% der Speichelproben von Amalgamträgern so hohe Quecksilbermengen nach, dass sie sogar über den geltenden Grenzwerten für Abwasser lagen, somit dürften sie ihren Speichel nicht mehr ausspucken.

Quecksilber ist eine der giftigsten Substanzen überhaupt, es greift das Nervensystem, Stoffwechsel-, Hormon- und Immunsystem an, beschädigt das Entgiftungssystem und führt somit unausweichlich zu unzähligen Gesundheitsstörungen.

Drastische Wechselwirkungen mit anderen Metallen, Elektrosmog oder Umweltgiften wie Fluor, Plastikweichmacher, Holzschutzmittel oder beispielsweise Glutamat, welches die Giftigkeit von Quecksilber bis zu 100fach verstärkt, sollen an dieser Stelle nicht verschwiegen werden.

Selbst das männliche Hormon Testosteron verstärkt die Quecksilbergiftigkeit um das Vielfache, was ein Grund dafür sein kann, warum das männliche Geschlecht deutlich häufiger von ALS, AD(H)S oder Autismus betroffen ist.

Schwermetalle spielen bei allen chronischen Erkrankungen eine Rolle, sie reichern sich in den Nervenzellen an, sorgen dafür, dass der Nerv nicht mehr genügend Nährstoffe aufnehmen und seine Befehle nicht mehr korrekt weiterleiten kann. Das kann ihn letztlich töten.

Der Chemiker und Toxikologe Prof. Dr. Alfred Stock warnte schon 1928 : „Das gedankenlose Einführen von Amalgam als Füllstoff für Zähne ist ein schweres Vergehen. Wer die tückischen, niederdrückenden Wirkungen des Amalgams an sich selbst erlebt hat, empfindet es nicht nur als sein Recht, sondern als heilige Menschenpflicht, allen, die es angeht, zur Aufklärung und Wiederherstellung zu verhelfen.“

Weitere Quellen für Quecksilber sind Fisch, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Ebenfalls ist es noch in über 70% aller weltweit eingesetzten Impfstoffen enthalten!

Und ganz fürchterlich ist die Tatsache, dass selbst amalgamfreie Kinder und Säuglinge betroffen sind, denn Quecksilber aus mütterlichen Amalgamfüllungen gelangt mühelos über die Plazenta und Muttermilch in den kindlichen Körper.

Die Liste der Krankheiten die durch diese schleichende Vergiftung entstehen ist sehr umfangreich.

Es können 15 Jahre und mehr vergehen bis sich bei Amalgamträgern die ersten Vergiftungserscheinungen zeigen. Das körpereigene Immunsystem wird durch die erhöhte Konzentration geschwächt. Gleichzeitig werden wichtige biologische Schlüsselfunktionen an verschiedenen Stellen des Körpers beeinträchtigt. Symptome davon sind Depressionen, Antriebslosigkeit sowie chronische Müdigkeit und Erschöpfung. Auch allergische Reaktionen, Schleimhautentzündungen und Zungenbrennen können ihren Ursprung in metallischen Zahnmaterialien haben. Typisch sind zudem Schwindelanfälle, Gedächtnisschwächen und psychische Syndrome. Ebenso werden Migräne, Tinnitus sowie Nerven- und Gelenkschmerzen direkt oder indirekt mit den Metallen im Mund in Zusammenhang gebracht. Durch die unnatürlich entstandene Protein-Quecksilber-Verbindung auf den Zellen entstehen Autoimmunerkrankungen wie Multible Sklerose, Alzheimer, Parkinson, Morbus Crohn, Diabetes Typ 1 etc. Und Quecksilber schädigt die DNA (Erbsubstanz)!

Metall in den Zähnen wirkt als Antenne und Verstärker. Zahnsubstanz ersetzende Metallstrukturen können mit elektromagnetischen Feldern ausserhalb des Körpers in eine gefährliche Wechselwirkung treten. Wie zum Beispiel bei der Handy-Benutzung. Metalle im Mundraum können als Verstärker wirken und durch Weiterleitung über die Zahnnerven im Körper Wechselwirkungen auslösen. Hingegen ist Keramik, wie etwa Zirkon, ein Werkstoff ohne elektromagnetische Reaktion. Besonders geeignet sind Füllungen und Implantate aus keramischem Material auch wegen ihrer hohen Biokompatibilität und Belastbarkeit. Nicht zuletzt kommen sie der natürlichen Zahnfarbe sehr nahe und verfärben weder Zahnfleisch noch Zähne.

Eine fachgerecht ausgeführte Amalgamsanierung lässt Beschwerden verschwinden oder gar nicht erst entstehen, schenkt neue Lebensqualität. Stoppen sie die schleichende Vergiftung ihres Körpers. Amalgam? Raus damit!

0 Kommentar(e)