Montag, Mrz. 27, 2017
04:49 Uhr


Expresszeitung.com – Jetzt abonnieren!
STARTSEITE / Gesellschaft / Neue Weltordnung / Vietnam, Kosovo, Afghanistan, Libyen, Irak und jetzt die Ukraine

Vietnam, Kosovo, Afghanistan, Libyen, Irak und jetzt die Ukraine
Drucken

05 Mai 2014 Autor: Joachim Sondern  |  Kommentar(e): 3

Die Jahrtausendwende hatte es in sich, denn Uncle Sam servierte bereits 2001 den Thriller 9/11, jener Tag, der die Welt schlagartig veränderte. Was am 11. September 2001 genau passierte, darüber streiten verschiedene Seiten bis heute, wohingegen die daraus resultierenden Folgen unlängst überdeutlich erkennbar. Neben Massenüberwachung, dauerhaften Kriegen mittels trügerischer Rebellen, provozierten Unruhen und inszenierten Finanzkrisen, bestimmen weitere implementierte, unnatürliche Ängste den menschlichen Alltag. 
Vietnam, Kosovo, Afghanistan, Libyen, Irak und jetzt die Ukraine

Die Strategie des neuen Weltkriegs

Was nach einem schlechten Film klingt, spiegelt das Leben von Milliarden Menschen wider, denn sie alle ertragen Angriffskriege dank absurd erzeugter Terrorängste. Vietnam, Afghanistan, Kosovo, Libyen, Irak sowie aktuell die Ukraine ergeben zusammenfassend ein grausames Zerstörungsbild, welches ohne weiteres mit dem Zweiten Weltkrieg vergleichbar. Die befinden sich folglich im ewig anhaltenden Weltkriegsmodus. Einziger Unterschied: Seit Ende des Zweiten Weltkriegs werden Kriege der Reihe nach geführt, einzelne Länder gegeneinander ausgespielt, dadurch entsteht schleichende globale Deckung samt Kapitalsteigerungsvorteil für Kriegsherren, denn solange nicht alle Länder gleichermaßen betroffen, kann Geld aus Angriffskriegen innerhalb stabiler Regionen vervielfacht werden. Erneut aufgebaute Regionen verfallen dank Kriegstrauma in schnell betäubenden Konsum, wodurch erneut Kapitalgenerierungen möglich, welche just investiert in Angriffskriege gegen Länder, die vorangegangene Kriegsgebiete aufgebaut.

Etliche Bürger erkennen jedoch indes mitnichten, daß dadurch entstehende Zerstörung weitaus größer als in Form ganzheitlicher globaler Kriege. Man schiebt Bauern von A nach B, doch Aufbauaktionen können kaputte Erdressourcen keinesfalls unmittelbar erneuern. Luft- und Lebenswerte bleiben zerstört hinsichtlich raffgieriger Politiker, welche Völker niemals dermaßen leicht regieren konnten wie heutzutage.

Krieg trotz globaler Vernetzung? So agiert der Mensch

Nunmehr müsste man eigentlich davon ausgehen, daß globale Netzwerke genügend freie Informationen liefern betreffend solcher Vorgehen. Tatsächlich konsumieren etliche Bürger sogar jene wahren Hinweise, geben sie an Bekannte und Freunde weiter, wodurch Millionen zumindest ansatzweise erahnen, was verkehrt läuft. Allerdings vergraben sich diese Menschen ängstlich, sie schützen, was direkt um sie herum; ihre Familie, ihr zuhause, manchmal Freunde. Für weitere Zusammenhänge empfinden sie hingegen pure Machtlosigkeit – Hauptsache Panzer bleiben ihrer eigenen Heimat fern.

Konsequent betrachtet verständlich, dennoch wächst genau dadurch die eigentlich nahende Kriegsgefahr. Bedenkt man einmal, wie viel Angriffskriege Deutschland oder Frankreich bereits unterstützen, folgt die Quittung mitunter rapide, spätestens sobald Weltherrscher schwächeln, und genau deshalb begünstigen Bürger indirekt fortlaufend Weltmächte. Sie wissen, welches Unrecht geschieht und wie tief ihre Länder wirklich verankert, wodurch Angst vor Rache entsteht, also folgen Menschen anhaltenden Angriffskriegen stillschweigend.


Artikelbild: Hanson59 / wiki commons



3 Kommentar(e)
annmarieschur am 14 Juni 2014 18:16 Uhr
Man kann die Stellvertreterkriege kaum mehr zählen, die der Westen führt und anzettelt. Immer werden neue Feinde und Freunde gesucht. Irgendwann werden wir wohl alle dafür bezahlen. Die gleichgeschalteten Medien tragen neben den Politikern auch eine große Schuld.
Antworten
herbert ohl am 06 Mai 2014 20:26 Uhr
So denkt die Schweitz.
Noch besser wie Winkler.
Gruss Peter
Antworten
Hamster am 05 Mai 2014 19:00 Uhr
Kriegsministerin Trulla von Münchhausen (D) sichert sich gerade ein “warmes Plätzchen” in der Hölle. Frühbucher könnten im Vorteil sein, weil die Hölle fast alle Politiker der unfreien “freien Welt” wird aufnehmen müssen. Die “besten Plätze” sind jedoch für die Köpfe der globalen “Geld-Elite” reserviert. Deostifte werden den bestialischen Gestank nicht mildern können…
Antworten