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AIDS-Prävention im Garten der Lüste? 
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27 Juni 2014 Autor:  Ariane Roth | Kommentar(e): 7

Schrill, sexy, nackte Haut, Anmache – sieht so eine Benefiz-Veranstaltung zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung und weiterer Todesfälle in Folge von AIDS aus? Die Wiener Mischung aus Fasnacht, Ernste-Miene-Ansprachen, Selbstdarstellung und Voyeurismus wirkt eher wie eine grosse Partner-Such-, vielleicht auch Partner-Tausch-Veranstaltung unter einem Wohltätigkeits-Deckmantel.   

AIDS-Prävention im Garten der Lüste?

Man wähnt sich an der Gay-Pride-Parade oder der Street-Parade, nur dass beim Life Ball die klassische Umrahmung und der Einbezug des Establishments der LGBT-Szene (Lesbian, Gay, Bi, Transgender) eine Art gesellschaftliche Einbettung ermöglicht. Betrachtet man den Anlass unter diesem Blickwinkel, ist das Motto „Garten der Lüste“ gut gewählt: die LGBT-Community kann sich so richtig in Szene setzen und sich vom Rest der illustren Gesellschaft feiern lassen. Wenigstens wird viel Geld zu Gunsten von Hilfsprojekten gesammelt. Man kann nur hoffen, dass das Geld auch wirklich bei den Bedürftigen ankommt, denn der opulente Anlass wird auch viel Geld verschlingen.

Bemerkenswert ist neben dem Zusammenstehen der Bloss-nicht-hetero-Szene mit der lokalen und weltweiten Prominenz auch die öffentliche Verbreitung klarer Botschaften: Wen zum Beispiel Mann-Mann-Zungenkuss-Geschmatze auf der Bühne stört, ist weniger Mensch als wer es gut findet. Auch die Idee, an einer Modeschau einen Mann im kardinals-ähnlichen Gewand mit einer draculinen Diva auftreten zu lassen, passt nicht wirklich zum vorgegebenen Thema des Anlasses. Nicht minder interessant ist das Plakat zur Bewerbung des Anlasses.

Es zeigt den mehrfach umoperierten und hormonell umgepolten, ursprünglich schwulen Christopher Roman, alias Carmen Carrera, selbstverständlich splitternackt, sonst würde ja keiner hingucken. Warum so viel Publicity für Menschen, die sich weigern, ihre genetischen Ausstattung anzuerkennen? Ist es für die Öffentlichkeit wirklich von Interesse, ob Fritz aus seinem Körper mit Hilfe von viel Chemie, Chirurgie und sehr viel Geld eine Fritzine machen lässt? Man wird den Verdacht nicht los, dass es am Life Ball keineswegs um die Verhinderung der Ausbreitung von AIDS geht, dass das Hauptthema dieser Veranstaltung vielmehr die Propagierung der Nicht-Hetero-Lebensweise ist.

Die Mainstream-Medien-Skeptischen, und das werden immer mehr, haben schon länger bemerkt, dass hier mit gezinkten Karten gespielt wird. Vor und hinter dem Vorhang wird jeweils ein anderes Stück gespielt. Auf der Bühne geht es um eine Aktion gegen AIDS, hinter der Bühne dem Vernehmen nach um ungeschützten JEKAMI-Sex; Vordergründig geht es um die Verhinderung der Stigmatisierung von AIDS-Infizierten oder Intersexuellen, tatsächlich wird die überwältigende Mehrheit der Menschen, die sogenannten Heteros, als spiessig, stereotyp, in Herrschaftsmustern gefangen gebrandmarkt. Gut ist das andere, das farbige eben: die anderen 57 Geschlechter, die facebook-usa neben Hetero noch bietet. In der Fachsprache heisst dieser Vorgang GENDER-Mainstreaming.

GENDER ist das Resultat des messerscharfen Kampfes der radikalen Feministinnen gegen den Mann und gegen die Familie in ihrer traditionellen Form mit Mutter, Vater und Kindern. Die Mann-Frau-Ehe und die Familie werden als Ursprung der Unterdrückung der Frau verunglimpft. Um die Frauen zu „befreien“ muss beides weg. Dazu koppelt man die Sexualität von der Fortpflanzung ab und „erlöst“ damit die Frau von der Last der Familie und der Kinderpflege. Alle sexuellen Tabus werden fallen gelassen, dafür werden alle möglichen sexuellen Interaktionen in wechselnden und rein der Vergnügung dienenden Kombinationen gefördert. Letztlich führt GENDER damit zum Ruin verlässlicher und bleibender Bindungen und ist damit zutiefst gegen die menschliche Natur gerichtet. GENDER-Mainstreaming bedeutet, dass diese verrückte Theorie bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen einfliesst.

Wir sind also Zeugen und Zielgruppe eines gesellschaftlichen Manipulations-Vorhabens, das von langer Hand geplant ist und professionell durchgezogen wird. Es war 1995, als auf der Weltfrauenkonferenz in Peking beschlossen wurde, GENDER-Mainstreaming weltweit zum Durchbruch zu verhelfen. Die radikalen Feministinnen hatten sich durchgesetzt, sehr zum Leidwesen der Frauen aus den Drittwelt-Ländern, die weissgott andere Probleme haben und vergeblich versuchten, sich Gehör zu verschaffen. Sie wurden überfahren von Frauen, die aus ideologischen Gründen nicht solidarisch mit ihren Geschlechtsgenossinnen mit echten Sorgen handelten.

In den letzten 20 Jahren ist es den treibenden Kräften gelungen, GENDER-Mainstreaming sowohl in der EU, als auch in der Schweiz zu etablieren und von Oben herab zum zentralen Thema zu machen. Seither werden wir mit pathetisch schmachtenden bärtigen Pseudofrauen beglückt, die wie Phönix aus der Asche aufsteigen, Geschichten über Geschlechtsumwandlungen – neusprech: Geschlechtsanpassungen! – füllen die Mainstream-Medien und überhaupt ist es jetzt chic, jedem Mitmenschen mit seiner sexuellen Präferenz ins Gesicht zu springen. Ob  Herr und Frau Müller überhaupt wissen wollen, zu welcher Art von Wesen Herr Neuwirth, alias Conchita,  sich hingezogen fühlt, ist dabei vollkommen wurst. Alle haben Gender-Mainstreaming gut zu finden, und damit basta!

Um sicher zu stellen, dass der Umbauplan der Gesellschaft nachhaltig wirkt, wird schon bei den Kindern angesetzt. So ist auch der neue Lehrplan für die Volksschule, LP21 genannt, vom Gender-Mainstreaming durchsetzt. Die Kinder werden gezwungen, alternative sexuelle Ausrichtungen als normal zu betrachten, sonst erfüllen sie diese Kompetenz nicht. Ihr Blick auf die Elterliche Beziehung wird mit einem feministischen Filter versehen, was sie von den Eltern entfremdet. Damit die Eltern nicht versuchen, ihre Kinder diesem schädlichen Einfluss zu entziehen, wird die Manipulation in allen Schulfächern versteckt. Zwar ist dann kein Schulfach „Sexualerziehung“ mehr vorhanden, im Deutschunterricht wird dafür zum Beispiel ein Märchen gelesen, in dem der Held nach vollbrachter Heldentat statt der Prinzessin den Prinzen zum Mann, respektive zur Frau nimmt. Schöne neue Welt!

Man ist immer gut beraten, wenn man gesellschaftliche Veränderungen an ihrer Auswirkung auf das Gemeinwohl misst. Dass Vorgänge, welche die Qualität der menschlichen Beziehungen und der Familienbande zersetzen, dem Gemeinwohl schaden, ist offensichtlich. Das Unheil wird aber auch noch auf anderem Weg angerichtet: Während die Menschen mit immer neuen sexuellen Exotika beschäftigt werden, wird die Schweiz unter unseren Füssen in einem Ausmass und in einem Tempo politisch umstrukturiert und reformiert, dass man sich im Ausland erstaunt die Augen reibt. Wenn wir nicht in einem Land erwachen wollen, das uns fremd geworden ist, weil wesentliche Grundlagen unseres Staats-, Gesundheits- und Schulwesens ab- und umgebaut wurden, müssen wir jetzt aktiv werden. Besinnen wir uns auf die Dinge, die für das Wohlergehen aller Menschen in unserem Land wichtig sind, zum Beispiel auf den Erhalt unserer demokratischen Strukturen und des föderalen Aufbaus unseres Landes.


Bildlegende:

Dieses Event-Plakat des Life-Balls 2014 in Wien ging unzensiert durch alle Medien - einmal mit und einmal ohne. Die abgebildete Schönheit heisst Carmen Carrera, geboren als Christopher Roman.

7 Kommentar(e)
Manfred Redel am 04 Juli 2015 16:21 Uhr
Im Licht der Pharmaindustrie sollte das Gender-Mainstreaming beurteilt werden und nicht als linksideologisch! Da wohnt nämlich der Irrtum!

Zwei Tipps:

1. Codex Alimentarius

2. http://www.relay-of-life.org/de/chapter.html

Das Buch ist in einer Stunde lesbar und enthält alle die fehlenden Bausteine, um den Weg des Gender und den der EU nachzuzeichnen samt Bilderberger!
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Manfred Redel am 04 Juli 2015 15:55 Uhr
Der Artikel hat schon jetzt Seltenheitswert, nicht, weil er Gender-Mainstreaming thematisiert, sondern weil er völlig unüblich auf das Erbgut eingeht.
Frauen und Männer sind verschieden, man könnte glatt von zwei Rassen sprechen. Denn die Chromosomen entscheiden, XX und XY!

Das BVerG in Deutschland hat grundsätzlich festgelegt, daß "Gleiche gleich und Ungleiches seiner Eigenart nach verschieden" beurteilt werden muß! Alle demokratischen Rechtsstaaten sollten diesen Grundsatz vom Verfassungsgericht festgelegt bekommen haben. Denn sonst werden aus Äpfel Birnen.
Wahrscheinlich gibt es in der Schweiz auch einen "Antidiskriminierungparagraphen" oder ein Antidiskriminierungsgesetz! Der Paragraph hebelt ein wichtiges Grundrecht aus und diskriminiert mit unscharfen und irreführenden Begrifflichkeiten das Gesunde, Normale, Natürliche, indem es das mit dem Morbiden auf eine Stufe stellt.
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Graue Eminenz am 10 Juli 2014 23:15 Uhr
Es war ja zu erwarten das der zweite Kommentar schon mit der Germanischen neuen Medizin kommt.
Aids ist nun mal leider eine Tatsache und keine erfindung von irgendwelchen Pharma Multis! Wer anderes behauptet soll sich ein Jahr ungeschützt in Thailändischen Bordellen rumtreiben!
Schade eigentlich der Artikel war durch aus Lesenswert auch wenn ich einer ganz anderen Meinung bin.

@Weisse Feder wenn alles verlogen und auf Profitgier aus ist, wieso glaubst du dann den Alternativmedien die einem genau so Angst sei es jetzt mit Verschwörungstheorien oder eben die Böse Pharmaindustrie usw. usf.
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Weisse Feder am 01 Juli 2014 11:31 Uhr
Das ganze AIDS-Theater ist der grösste Betrug an der Menschheit seit Menschengedenken. Der Pharmaindustrie ist ein Super-Duper-Angstmacher-Instrument gelungen, das eine blanke Lüge ist. Lest nach unter den 5 biologischen Naturgesetzen, die Dr. Hamer 1981 wiederentdeckt hat. Kein Mensch kommt um die Natur herum, weil wir ihr ja selbst angehören. Aber alle lassen sich einschüchtern, weil sie Ärzten und angeblichen Fachleuten glauben, die aber meist nur an uns verdienen wollen. Nur kranke Menschen bringen Geld in die Kasse, also muss ganz viel erfunden werden, dass die Kassen klingeln. Die Allgemeinheit zahlt aber immer mit, weil der ganze Betrug über die Krankenkassenprämien finanziert wird und wir alle vom Baby bis zum Greis obligatorisch Prämien zahlen MÜSSEN.(warum eigentlich "Kranken"kasse und nicht Gesundheitskasse? weshalb ist das Spital ein "Kranken"haus und nicht ein Gesundheitshaus? Weil wir dort meist noch kränker rauskommen, als wir reingingen). Merkt ihr was? Alles durch die Bank ist verlogen und auf Profitgier aufgebaut und immer noch lassen sich viel zuviele Angst machen. Sich selber informieren ist wichtig und nimmt die Angst weg, weil man den Augenwischereien der Mainstreammedien nicht mehr glaubt. INFORMIERT EUCH!
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sanosuggest am 16 Juli 2014 11:58 Uhr
Es gibt eine studie die nennt man vierzigerstudie,mann kann sie googeln sehr ernüchternd,diese studie beweist die richtigkeit der neuen medizin von,R.G.Hamer,Dahlke u. viele andere,der geist ist ein mächtiges instrument wenn er angst u. wertefrei agieren kann.
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suresh am 09 Juli 2014 07:28 Uhr
Ja es stellt sich die frage warum bundesrat berset solche elementare dinge unter den tisch fallen lässt, hinzu kommt dass er ein lügner ist und den volksauftrag nicht erfüllt, wer das neue epidemiegesetz gelesen hat versteht was ich sage, es scheint richtig das diese herren die wirklichen verbrecher sind.
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Maria Venna am 28 Juni 2014 00:52 Uhr
Ein super Artikel! Sehr treffend zusammengefasst. Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen, welchen perfiden Gesellschaftsumbau mit der Gender-Agenda angestrebt resp. umgesetzt wird. Der Life-Ball war der bisher grösste PR-Coup der Gender-Strategen... Ekelerregend!
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