Samstag, Feb. 25, 2017
02:49 Uhr


Expresszeitung.com – Jetzt abonnieren!
STARTSEITE / Geopolitik / USA / 9/11 – Die Mutter aller Lügen

9/11 – Die Mutter aller Lügen

Mit den Terrorangriffen des 11. September 2001 begründete die Regierung von George W. Bush die Kriege der folgenden Jahre. Dabei springen die Widersprüche und Leerstellen der offiziellen Theorie sofort ins Auge.

George Bush «Lasst uns niemals frevelhafte Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit den Anschlägen des 11. September tolerieren, boshafte Lügen, die bezwecken, die Schuld von den Terroristen selbst abzulenken.» George W. Bush, 10. November 2001

31 Januar 2014 Autor: Oliver Janich | Quelle: www.compact-magazin.com



Wäre der 11. September Thema in der Fernsehserie Columbo, wäre die Folge nach zehn Minuten zu Ende. Jeden Tag bewundern wir im Fernsehen Kommissare, denen kleinste Widersprüche reichen, um den Täter zu überführen. Weisen jedoch investigative Journalisten und Aktivisten auf Löcher in der offiziellen Theorie zum 11.9. hin, werden sie nicht etwa wegen ihres kriminalistischen Spürsinns gelobt, sondern als Verschwörungstheoretiker verunglimpft. Dabei sind die Löcher so gross, dass eine ganze Galaxie hineinpassen würde. Würde ein Drehbuchautor so eine Story schreiben, würde er umgehend gefeuert.

Die Smoking Gun
Das ultimative Beweismittel, die „Smoking Gun“, wie Amerikaner das nennen, sind natürlich die Bilder vom Einsturz von World Trade Center Nr. 7. Von keinem Flugzeug getroffen, sackt der Wolkenkratzer – wie von der Regierungsbehörde NIST nach sieben endlosen Jahren bestätigt – in freier Fallgeschwindigkeit in sein eigenes Fundament. Das ist physikalisch unmöglich. Nach den Newtonschen Gesetze geht Masse den Weg des geringsten Widerstandes. Das bedeutet, dass ein Gebäude immer auf die Seite kippt, auf der die Struktur nachgibt. Deshalb sind bei kontrollierten Sprengungen Spezialfirmen nötig, die alle tragenden Teil gleichzeitig entfernen. Selbst das gelingt nicht immer, weil die Sprengladungen wirklich exakt zur selben Zeit hochgehen müssen. Anzunehmen, dass zufällig verteiltes und nach den Bildern kaum vorhandenes Bürofeuer dasselbe Resultat zustande bringen kann, ist absurd. Dasselbe gilt natürlich auch für die Twintowers, als World Trade Center Nr. 1 und Nr. 2, aber da dort Flugzeuge hineingeflogen sind, können die Behörden zumindest behaupten, dass dies der Grund für den symmetrischen Kollaps war. Das ist auch physikalischer Unsinn, aber zumindest leichter zu verkaufen. Mittlerweile haben sich fast 2.000 Architekten, Statiker, Ingenieure und Physiker den Architects & Engineers for 911 Truth (aefor911truth.org) angeschlossen, die die oben beschriebene Ansicht vertreten. Und das sind nur diejenigen, die den Mut hatten, ihre Karriere aufs Spiel zu setzen. Schliesslich haben sie millionenschwere Auftraggeber, denen das im Zweifel nicht recht ist, weil das Image der beauftragenden Firma darunter leiden könnte.

Luftabwehr? Fehlanzeige!
Aus kriminalistischer Sicht gibt es jedoch hunderte von weiteren Widersprüchen. Am auffälligsten ist zunächst, dass es den angeglichen Attentätern gelungen sein soll, die gesamte Luftwaffe der grössten Militärmacht der Welt auszuschalten. Erklärt wird dies mit Inkompetenz. Doch das Abfangen von Flugzeugen, die auch nur leicht vom Kurs abkommen, ist reine Routine. Von September 2000 bis Juni 2001 wurden 67 Flugzeuge von der Flugabwehr Norad abgefangen (AP vom 12.8. 2002). Im Jahr 2000 waren es insgesamt 129. Die Flieger sind normalerweise auf einem 15-Minuten Alarm, was bedeutet, dass sie innerhalb von etwa acht Minuten in der Luft sein können (Calgary Herald vom 13.10.2001). Ab 8 Uhr 13 betrachtete die Flugsicherung Flug 11 als entführt (AP 12.8. 2002). Um 8 Uhr 46 krachte Maschine 11 in den Nordturm. Um 9 Uhr 38 soll Flug 77 ins Pentagon gestürzt sein. Insgesamt waren also fast eineinhalb Stunden Zeit um etwas zu unternehmen. Das ist für die militärische Abwehr eine Ewigkeit.

Nun sind in den Jahren danach etliche sich widersprechende Erklärungen aufgekommen, wieso kein Flugzeug abgefangen wurde. Eine dieser Erklärungen ist, dass niemand damit gerechnet hätte, dass Terroristen Flugzeuge als Waffen benutzen könnten (Condoleeza Rice laut CBS am 16. Mai 2002). Das ist längt widerlegt, weil die Flugabwehr vor 9/11 etliche solcher Übungen abgehalten hat. Alleine am 11. September fanden laut Verteidigungsminister Rumsfeld mindestens vier solcher Kriegsspiele statt (C-Span, 11.2. 2005) Übungsszenario: Flugzeuge werden entführt und in das World Centre und andere Hochhäuser geflogen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Übungsszenario am selben Tag auch Wirklichkeit wird, geht gegen Null. Bei staatsterroristischen Anschlägen sind parallele Manöver hingegen häufig zu beobachten. Auf diese Weise können die Behörden unbehelligt operieren. Kommt aus Versehen eine nicht informierte Polizeibehörde den Geheimdiensten ins Gehege, erklärt man, es sei nur eine Übung.

Im Falle von 9/11 hatte diese Parallelität eine weitere Funktion. Durch die gleichzeitig stattfindenden Manöver konnten die Sicherheitskräfte nicht mehr zwischen echten und falschen Radarsignalen unterscheiden. Normalerweise werden Übungen natürlich streng von der realen Situation getrennt. In diesem Fall geht aber eindeutig aus den Überwachungsbändern, die von Vanity Fair auf deren Webseite veröffentlicht wurden, hervor, dass die Lotsen nicht mehr wussten, welches gekidnappte Flugzeug echt war und welches nur zu einer Übung gehörte. Verantwortlich für diese Übungen war Col. Robert Marr. Er hat als diensthabender Kommandant im Zentrum der nördlichen Flugabwehr (NEADS) dafür gesorgt, dass die Abfangjäger zu spät vor Ort waren. Begründet wird dies mit Missverständnissen und Irrtümern. Alleine die Tatsache, dass dieser Mann nicht auf jeder Titelseite ist und niemals vor irgendeinem Gericht erscheinen musste, spricht Bände. (Mehr dazu in Paul Schreyer, Inside 9/11, COMPACTBuchreihe, 8.80 Euro).

Rumsfelds Visionen
Doch aus solchen Erklärungsnöten könnten sich die Verantwortlichen notfalls noch herausreden. Aber dass das Loch im Pentagon viel zu klein für eine Boeing war und keinerlei eindeutig identifizierbaren Wrackteile zu erkennen waren, kann nicht wegdiskutiert werden. Auch dafür werden die kuriosesten Begründungen geliefert, etwa, dass sich das Flugzeug aufgrund der Geschwindigkeit vaporisiert, also praktisch in Luft aufgelöst hätte. Es bleibt dann aber immer noch die Frage, warum es vom am besten überwachten Gebäude der Welt keine Videoaufnahmen gibt, die eine Boeing zeigen. Die vom Spiegel am 8. 2. 2002 als Beweis gefeierten Bilder des Einschlags zeigen alles mögliche, nur keine Boeing. Bis heute hält das FBI 84 Videos unter Verschluss, die unmittelbar nach den Anschlägen rund um das Gebäude beschlagnahmt wurden. Eine Klage des Anwalts Scott Hodes – spezialisiert auf das Freiheitsinformationsgesetz (FOIA) – auf Freigabe der Bänder scheiterte. Beim angeblich in Shanksville abgestürzten Flug 93 sind ebenfalls keinerlei Wrackteile – wie sonst üblich – zu sehen.

Hauptverdächtig sind diejenigen, die schon vorab über das Ereignis Bescheid wussten.

Für jeden Kriminalkommissar würden diejenigen zum Kreis der Hauptverdächtigen gehören, die schon vorab über das Ereignis Bescheid wussten. Als oberster Hellseher hat sich dabei ausgerechnet der diensthabende Verteidigungsminister Donald Rumsfeld entpuppt. Der Fayettville Observer schreibt am 16. September 2001, dass Rumsfeld am Morgen des 11.9. mit einigen Leuten über Raketenabwehr und Terroranschläge in der Vergangenheit sprach. Rumsfeld sagte zu den Anwesenden: „Lassen Sie mich Ihnen eines sagen. (. . .) Es wird noch ein weiteres Ereignis geben.“ Dann schreibt die Zeitung: „Zwei Minuten später krachte ein Flugzeug ins World Trade Center und bewies, dass er richtig lag.“ Rumsfelds erstaunliche hellseherische Fähigkeiten an diesem Tag sind damit nicht zu Ende. Der britische „Telegraph“ schreibt am 16.12.2001, dass Christopher Cox, der Vorsitzende des Verteidigungskomitees des Repräsentantenhauses, mit Rumsfeld im Ostflügel des Pentagon vor dem Fernseher sass und das Geschehen in New York betrachtete. Cox erinnerte sich daran, dass Rumsfeld zu ihm sagte: „Glauben Sie mir, es ist noch nicht vorbei. Es wird eine weitere Attacke geben, und es könnte uns treffen. „Momente später“, schreibt der „Telegraph“, „schlug das Flugzeug (ins Pentagon) ein.“

Schon tags zuvor bewies Rumsfeld ein erstaunliches Gefühl für Timing. Am 10. September erklärte er einem verdutzten Auditorium, dass 2,3 Billionen Dollar im Haushalt des Pentagon unauffindbar seien (CBS, 29. 1. 2002). Einen Tag später fragte niemand mehr nach dem Verbleib dieser unglaublichen Summe. Laut Pittsburgh Post Gazette vom 20. Dezember 2001 wurden 34 von 65 Angestellten des Resource Office der Armee im Pentagon an diesem Tag getötet. Die meisten der in diesem Büro umgekommenen seien private Wirtschaftsprüfer, Buchhalter und Budget-Analysten gewesen. Ebenso frappierend ist, dass sowohl der Krieg gegen Afghanistan als auch der gegen den Irak bereits vor dem 11. 9. 2001 geplant waren, obwohl diese Kriege ohne diesen Anschlag niemals gerechtfertigt hätten können. Die BBC meldete am 18. September 2001, dass die Pläne für eine militärische Aktion in Afghanistan laut dem früheren pakistanischen Aussenminister Niaz Naik bereits im Juli 2001 für Oktober vorlagen. Am 10. September 2001 sollten George Bush die Pläne präsentiert werden (CBS News, 5. 8. 2002). Bereits am 7. November 2000 meldet BBC, dass im Rahmen der Aktion „Swift Sword“ – der grössten Übersee-Übung in der englischen Militärgeschichte – im September 2001 20000 Soldaten in den Oman verlegt werden würden. Die „Swift Sword“-Truppen wurden später für den Kampf in Afghanistan eingesetzt („Telegraph“ 1. 10. 2001)

Am 18. Januar 2004 erzählt der von Bush zum Rücktritt gedrängte Finanzminister Paul O’Neill in der CBS-Sendung 60Minutes, dass die Invasion im Irak bereits Anfang 2001 geplant war, was ein Memo ,das im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetz ans Licht kam, bestätigt. In dem Schriftstück vom 31. Januar 2001 wird eine Sitzung für den 1. Februar 2001 anberaumt, das den politisch-militärischen Plan für die „Nach- Saddam-Irak-Krise“ zum Inhalt hatte.

Oliver Janich machte durch seine 9/11-Dossiers in der Zeitschrift Focus Money Furore – bis seine Mitarbeit im Oktober 2010 storniert wurde. Er hat das Buch Das Kapitalismus-Komplott: Die geheimen Zirkel der Macht und ihre Methoden (FinanzBuch Verlag) geschrieben.

Dies ist einer von vielen spannenden Artikeln aus der Compact-Spezialausgabe Kriegslügen der USA. Diese Sonderausgabe, wie auch das Abo für das monatlich erscheinende Compact-Magazin bestellen Sie unter: www.compact-magazin.com

«Terroristen hätten diese Operation mit vier entführten Flugzeugen nicht ausführen können, wenn sie nicht die Unterstützung eines Geheimdienstes gehabt hätten.»
Horst Ehmke, 1969 bis 1974 Minister unter Kanzler Willy Brandt, zeitweilig Koordinator für die Geheimdienste

«Ich glaube nicht auch nur eine Minute daran, dass wir alles richtig verstanden haben.»
Lee Hamilton, stellvertretender Leiter der 9/11-Commission des US-Kongresses

«Tatsächlich hält die offizielle Version einer genauen Überprüfung nicht stand.»
Roland Dumas, französischer Aussenminister von 1984 bis 1986 sowie von 1988 bis 1993


Während es für die Täterschaft von Osama bin Laden so wenige Beweise gibt, dass selbst das FBI ihn dafür nicht auf die Fahndungsliste setzte, schmilzen alle vermeintlichen Beweise für die offizielle Geschichte nach und nach dahin wie Eis in der Sahara nach 1000 Jahren globaler Erwärmung. Der einzige indirekte Zeuge dafür, dass auf den Flügen überhaupt Entführer mit Teppichmessern waren, ist mit Ted Olson ausgerechnet der Anwalt, der Georg W. Bush im Fall gegen Al Gore um die falsch ausgezählten Stimmen im 2000er Präsidentschaftswahlkampf vertreten hat und der von Juni 2001 bis Juli 2004 Generalstaatsanwalt unter Bush war. Ein Drehbuchautor, der den Anwalt von Bush als Zeugen präsentiert hätte, wäre damit noch nicht mal an der Sekretärin eines Produzenten vorbeigekommen. Ted Olson will mit seiner Frau Barbara in einem der entführten Flugzeuge telefoniert haben. Unglücklicherweise für den Herrn Staatsanwalt kam im Prozess gegen United States v. Zacarias Moussaoui (Prosecution Trial Exhibit P200054) – einem angeblichen 9/11-Mittäter, dem nur nachgewiesen werden konnte, dass er die anderen Beschuldigten kannte – heraus, dass es nur einen Anruf von Barbara Olsen gab. Der war „unconnected“ (nicht verbunden) und dauerte exakt 0 Sekunden. Wie sagte Inspector Colombo immer so schön? „Das muss ich unbedingt meiner Frau erzählen!“ Die war in der Serie exakt so oft zu sehen wie definitive Beweise für die offizielle 9/11-Story: Nie.

1 Kommentar(e)
Kurt Göpel am 12 Juli 2015 10:24 Uhr
Es gibt genügendweitere Beweise gegen die Flugzeugtheorie: Zeigen haben vor dem Einschlag der Flugzeuge Explosionen in den Kellergeschossen gehört, später fand man in den Trümmern abgeschrägte Stahlträger mit Spuren von Thermit, gern genommen beim Abriß von Stahlbauten oder von Schweißen von Schienen.Nach dem Einschlag sah man auf Filmen gleisenhelle Brande mit weißlichem Rauch, was auf sehr hohe Temperaturen hindeute. Kerosin? Thermit! Der Zusammensturz des WTC7 war eine filmreife Sprengung, hätte mit Einsturz des WTC unmöglich etwas zu tun haben können.Wieso fand man in den pulverisierten Trümmern den unversehrten Paß des einen angeblichen Piloten, der nicht einmal eine Sportmaschine fliegen konnte.
Facit: Staatsterrorismus, Such nach Kriegsgründen. Wie immer
Antworten