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Aktienboom – mit Crashgarantie!
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25 Februar 2014 Autor: M. Friedrich und M. Weik | Quelle: www.fw-vs.de | Kommentar(e): 2

Seit dem die Notenbanken weltweit die Zinsen auf historische Rekordtiefs gesenkt haben kennen die Aktienmärkte nur noch einen Weg – und zwar gen Himmel. Wie von Sinnen lassen sich die Anleger - getrieben von der Gier nach Rendite - abermals blenden. Weltweit versuchen die Notenbanken mit historisch niedrigen Zinsen und billigem Geld der Krise entgegenzusteuern, die ja erst durch niedrige Zinsen und billiges Geld entstanden ist.

Wirtschaft Hamsterrad Cut

Dax, Dow Jones und Nikkei haben sich seit ihrem Tief 2009 mehr als verdoppelt und der DAX hat mittlerweile ein Allzeithoch erreicht. Die Probleme der globalen Krisen sind jedoch nicht einmal ansatzweise gelöst.

Die Notenbanken überschütten die (Banken)Welt lediglich mit billigem Geld und die Börsen erklimmen weltweit Rekordstände – völlig losgelöst von der wirtschaftlichen Realität. Absolut absurd aber leider bittere Realität: Die USA haben den Staatsbankrott in letzter Minute verhindert in dem sie das Schuldenlimit erhöht haben, damit sie neue Schulden aufnehmen dürfen um damit Schulden zu bezahlen. Purer Irrsinn!

Der warme Geldregen der Notenbanken sorgt dafür, dass an der Wall Street wieder Rekordgehälter ausbezahlt werden und hoch spekulative Finanzprodukte abermals unter die Leute gebracht werden.

Damit die Sause noch eine Weile anhält, haben die Notenbanken noch einmal richtig Gas gegeben und die Druckerpressen in den Turbogang geschaltet:

Die FED liess verlauten, dass das aktuell niedrige Zinsniveau bis mindestens 2015 bestehen bleibt – die Börsen explodieren daraufhin weltweit und sind völlig betrunken von dem billigen Geld! Verheerende Fakten aus der Realwirtschaft werden weiter erfolgreich ignoriert. Ben Bernanke, seines Zeichens Ex-Chef der US-Notenbank FED, kaufte pro Monat für insgesamt 85 Milliarden Dollar Staatsanleihen und Immobilienpapiere auf um die Märkte zu stabilisieren. Dadurch hat sich die Bilanzsumme der FED auf schwindelerregende 4.12 Billionen Dollar hochgeschraubt – Tendenz weiterhin stark steigend. Zwar wurde die Summe nun auf 65 Milliarden Dollar pro Monat reduziert ist aber immer noch notwendig. Denn diese Reduzierung hat die Märkte weltweit schon 10% und mehr von ihrem Hoch abstürzen lassen. Vor allem in Mitleidenschaft gezogen werden die Emerging Markets sowie die BRIC Staaten. Mittlerweile ist die FED, vor China, grösster Gläubiger der USA – was wir als volkswirtschaftlich doch etwas fragwürdig empfinden. Auch die neue Vorsitzende der FED, Frau Yellen, will dieser fragwürdigen Politik treu bleiben.

In Europa sehen wir das gleiche Spiel:

Entgegen aller „positiven“ Nachrichten der Tage zuvor und der Aussage des ehemaligen EZB Direktor Jörg Assmusen, dass der Euro das schlimmste hinter sich habe, sieht sich die EZB doch gezwungen nur Tage später vollkommen desperat erneut an der Zinsschraube zu drehen und den Zinssatz auf 0,25% zu senken. Ein weiterer Beweis dafür, dass es keine Lösung und Besserung der Lage gibt. Es stellt sich uns die Frage, wann die EZB das Geld an die Banken verschenken möchte. Vielleicht wäre es ja sinnvoller, wenn die EZB das Geld direkt an Unternehmen verleiht, die es benötigen, anstatt es völlig maroden Banken in den Rachen zu werfen.

Es ist nicht mehr wegzudiskutieren: die Welt steht vor einer weiteren gravierenden Rezession - doch die Märkte explodieren. Es wird wieder getanzt und die Musik spielt laut – das billige Geld zeigt abermals seine verheerende Wirkung. Die Märkte haben sich, angetrieben von der immensen Liquidität, komplett von der Realität und den wirtschaftlichen Fakten abgekoppelt. So langsam sollte auch dem letzten klar sein, dass dieser Irrsinn in einem verheerenden Knall enden wird. Wann werden wir die maximale Fallhöhe erreicht haben? Wie lange tanzen wir noch auf dem Vulkan des billigen Geldes und wann wird das Geschrei und Gejammer abermals gross sein?

In Japan verpflichtet sich die Bank of Japan einer längst vergessenen Tradition – sie stellt auf den wirtschaftlichen Kamikazemodus um. Auf Grund der enormen Eingriffe des Staates wird der Yen künstlich billig gehalten, mit dem Ziel, die Exporte zu steigern und damit die seit Jahren am Boden liegende Wirtschaft anzukurbeln. Die japanische Staatsverschuldung nimmt mit jenseits der 250% des BIPS mittlerweile mehr als abstruse Ausmasse an. Wir sind äusserst gespannt, wann die 300 Prozent-Marke erreicht wird und sind sicher, dass Japan mit dieser ökonomischen Harikiripolitik langfristig scheitern wird.

Es lohnt sich vielleicht durchaus, einen Blick auf die gegenwärtige wirtschaftliche Lage zu werfen. Betrachtet man die Lage in der Eurozone, könnte es einem doch etwas anders werden. Mit grösstem Erfolg betreibt die Politik, die Notenbanken und die Finanzwelt volkswirtschaftliche Schadensmaximierung auf Kosten der Allgemeinheit und besonders der Jugend Europas.

Griechenland, Irland, Portugal und Spanien sind de facto bankrott und werden niemals ihre Schulden bezahlen können und der grosse Schuldenschnitt wird kommen – egal, ob dies Frau Merkel oder Herrn Schäuble gefällt oder nicht. Die Arbeitslosenzahlen in den oben genannten Ländern erklimmen Höhen, die uns lediglich aus Zeiten der Weimarer Republik bekannt sind. Wir alle wissen, in was für einer Katastrophe diese geendet ist. Dies gilt es zu verhindern.

Die Industrieproduktion geht in den Keller wie beispielsweise in Italien (Niveau von 1986), Spanien (Niveau von 1992), Griechenland (Niveau von 1978), Frankreich (Niveau von 1994). Mit dieser Industrieproduktion lassen sich jedoch niemals die Schulden von 2013 bezahlen. Dies bedeutet, dass es den Ländern mit der Lira, Drachme und dem Franc besser erging als mit dem Euro. Durch die falsche Politik schaffen wir gerade einen brandgefährlichen Nährboden für Extremisten, Separatisten, Nationalisten und Bürgerkrieg. Hier wird eine ganze Generation ihrer Zukunft beraubt, um ein jetzt schon gescheitertes, politisches Währungsexperiment künstlich am Leben zu erhalten. Die werden irgendwann auf die Strasse gehen und Revolution machen. Es stellt sich die Frage: wie lange erträgt die Bevölkerung dieser Länder noch die gegenwärtige Situation. Wie lange will der Friedensnobelpreisträger, die EU, dies noch seinen Bürgern antun?

In Spanien sind mit 26,8% und Griechenland mit rund 28%, mehr als jeder Vierte arbeitslos und unter den jungen Menschen unter 25 Jahre sogar jeder Zweite (Spanien 57,2% und Griechenland 61,4%)! Die Ausfallrate an Krediten ist in Italien bei 155,5 Milliarden Euro und in Spanien mit 13,6% oder 197 Milliarden Euro auf einem Allzeithoch. Ist auch logisch: Durch Einsparungen wird die Wirtschaft abgewürgt, es gibt mehr Arbeitslose die dann wiederum nicht ihre Kredite bedienen können und der Binnenkonsum sowie die Steuereinnahmen gehen stark zurück. Eine sich selbstnährende Spirale nach unten. Parallel wird die Regierung Rajoy von einer enormen Korruptionsaffäre eingeholt und erodiert damit weiter den Glauben an die Demokratie.

Portugal verzeichnet eine Gesamtarbeitslosenquote von 16,5% - eine Jugendarbeitslosenquote von fatalen 36,5%. Nicht zu verkennen ist, dass diese Zahl eigentlich wesentlich höher wäre, denn weit über 100.000 Jugendliche haben ihre Heimat in Richtung der portugiesisch sprechenden Länder Brasilien und Angola verlassen.

Dabei wissen wir alle: Ein Land ohne Jugend ist ein Land ohne Zukunft. Portugal wird bald wieder die Hand aufhalten und ein 2. Rettungspaket beantragen.

In Italien ist die Lage unserer Ansicht nach ebenfalls durchaus optimierungsbedürftig.

Das Land hat mittlerweile die höchste Arbeitslosigkeit seit Beginn der Datenerhebung 1977! Das bedeutet, selbst unter der Lira ging es dem Land besser als mit dem Euro. Bei den Jugendlichen wurde die 40 Prozent Marke gerissen und 12,5% der Gesamtbevölkerung sind insgesamt ohne Job. Die Auslastung der Autoindustrie (FIAT) ist bei schwachen 40%. Europaweit sinken die Auto-Absatzzahlen und auch Italien bekommt dies deutlich zu spüren. Zusätzlich kündigt Fiat seinen Umzug in die Niederlande an. Autsch!

Parallel befindet sich Italien in einer erneuten Regierungskrise durch den Sturz Lettas durch seinen Kollegen Renzi.

Es passiert dadurch Unglaubliches: Die politische Lage hat Berlusconi wieder auf die politische Bühne gespült. Ob der nun rechtskräftig „verurteilte Kriminelle“ Berlusconi das Land „abermals retten“ wird, halten wir für äusserst fragwürdig, eher wird er es in eine neue Krise stürzen, da ihm sein persönliches Wohl vor das Italiens und seiner Bürger geht.

Bei unseren Freunden in Frankreich sieht die Lage der „Grande Nation“ gegenwärtig ebenfalls besorgniserregend aus. So langsam ist allgemein bekannt, dass die französische Industrie gegenwärtig nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Es erfordert keinerlei hellseherische Fähigkeiten, um zu erkennen, dass der eine oder andere französische Automobilkonzern in nicht allzu ferner Zukunft wieder einmal um knackige Staatshilfen betteln wird und schlussendlich doch die Bücher auf den Tisch legen muss. Schon jetzt hat der Staat die defizitäre Autobranche mit 7 Milliarden Euro Steuergeldern „subventioniert“ und damit den Wettbewerb ungesund verzerrt. Wie desolat die Situation ist, zeigt auch, dass die EU die eigentlich unerlaubten Stützungsmassnahmen abgesegnet hat – trotz massiver Proteste. Alarmierend sind auch die Arbeitsmarktdaten: Frankreich hat 11,2% Arbeitslosigkeit, davon 26,5% Jugendarbeitslosigkeit – Tendenz steigend. Die Regierung Hollande agiert enorm unglücklich und wirkt überfordert. Die Zustimmung in der Bevölkerung ist auf einem Rekordtief und es machen sich die ersten Demonstrationen gegen seine Politik breit. Die FAZ schrieb zu den Aufständen in Frankreich, dass „es nach Revolution riecht“.

In den Niederlanden ist die Immobilienblase geplatzt und die Wirtschaft steht vor ernsthaften Problemen. 2013 gingen so viele Unternehmen Pleite wie noch nie seit Aufzeichnung der Daten. Das neue Königspaar übernimmt eine desolate Wirtschaftsnation. Der neue niederländische König erklärte in seiner Thronrede das Ende des Wohlfahrtsstaats. Wichtig zu wissen, dass nicht er die Rede geschrieben hat sondern der niederländische Ministerpräsident. Auch bei unseren Nachbarn wird das Volk langsam aber stetig auf das vorbereitet was kommen wird.

England ist ein schönes Beispiel, was passiert, wenn ein Land seine Werkbank ins Ausland verlagert und sich ganz auf den (Finanz)Dienstleistungssektor fokussiert. Wann hatten Sie zuletzt ein Produkt in der Hand mit der Kennzeichnung „Made in England“? Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt aktuell 21,2% bei einer Gesamtarbeitslosenquote von über 8% – Tendenz ebenfalls steigend. In England passiert aktuell unvorstellbaress: Die Regierung Cameron befeuert die Immobilienblase indem sie die Eigenkapitalquote auf 5%! reduziert und die restlichen 15-20% vom Staat subventioniert werden. Dies hat schon in Irland, Spanien und den USA nicht funktioniert. Mit Kopfschütteln kann man nur sagen: Subprime 2.0.

Wir sollten uns folgende Fragen stellen:

Was ist aus der gross angekündigten Finanztransaktionssteuer geworden?

Wie weit ist die Regulierung der Banken fortgeschritten?

Wer spricht noch von Basel 3?

Was ist mit Solvency II?

Wurde eine Börsensteuer eigentlich umgesetzt?

Warum müssen die Verursacher der Krise nicht mit Haus und Hof haften?

Warum wurden die Banken, die in den perversen Libor Zinsskandal verwickelt waren, nicht bestraft – abgesehen von den 2-3 lächerlichen Geldstrafen?

Warum hat man in einer Nacht- und Nebelaktion die Bilanzierungsregeln für die Finanzbranche dermassen aufgeweicht, dass selbst Experten von einem unglaublichen Skandal und staatlich legitimierten Steuerbetrug sprechen?

Warum hat man es den „Big Banks“ ermöglicht, sich seit 2009 noch mehr mit billigem Geld vollzusaugen, um noch „systemrelevanter“ zu werden?

Warum können Staaten Gesetze verabschieden, ein ganzes Land lenken und ins Weltall fliegen aber nicht ihr eigenes Geld ausgeben?

Fragen über Fragen und keiner kann uns Antworten geben. Es scheint so, dass bizarrer- weise die Krisenverursacher die Krisengewinner sind – verkehrte Welt würden wir sagen.

Die Finanzwelt ist somit wieder in Ordnung, denn es werden wieder Rekordgewinne verbucht und die Bonis fliessen wieder reichlich. In Deutschland entlässt unsere teilverstaatlichte Commerzbank 5000 Menschen im Gegenzug erhöht sich der Vorstand seine Bezüge um 170%! Zusätzlich übersteigen die Bonis der Top Banker der Commerzbank den eigentlichen Gewinn! Damit setzt die Branche ein ganz klares Zeichen was ihr wichtig ist. Die Bank gewinnt eben immer! JPMorgan wird wegen einer nach der anderen Manipulation und kriminellen Vorgehensweise bestraft, zahlt Milliardenstrafen in Rekordhöhe und trotz allem erhält ihr Chef, James Dimon, eine saftige Gehaltserhöhung für das Skandaljahr 2013 von 17 Millionen Dollar.

Die Ursachen der Krise wurden weder angegangen noch nachhaltig gelöst sondern nur mit Geld überschüttet und somit in die Zukunft verschoben. Die Lösung weltweit heisst momentan: Zinsen senken und die Märkte mit ausreichend Liquidität versogen. Noch nie war in der Geschichte der Menschheit mehr Geld im System wie aktuell und wir sind überzeugt noch nie wird man einen grösseren Crash gesehen haben.

Summa summarum sieht die wirtschaftliche Lage „super“ aus – von Krise keine Spur. Herr Barosso und Herr Schäuble hatten also recht, als sie 2013 verkündeten: „Die Krise ist vorbei!“.

Wir alle erleben gerade live das grösste Notenbank- und Geldexperiment in der Geschichte mit fragwürdigem Ausgang. Als Ökonomen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass die Chancen, dass dieses Experiment gelingt gegen Null tendiert.

Wir haben es in unserem Buch „Der grösste Raubzug der Geschichte“ geschrieben und sagen ganz klar: Raus aus Papierwerte, rein in Sachwerte!

Seit 2008 werden von oberster Stelle immer mehr Gesetze gebrochen um ein jetzt bereits gescheitertes Finanzsystem künstlich mit Hilfe von Steuergeldern am Leben zu erhalten. Die Liste der Gesetzesbrüche ist lang: Maastrichter Vertrag, Non-bail out Klausel etc. sowie das äusserst fragwürdige Aufkaufprogramm der EZB von Staatsanleihen von faktisch bankrotten Staaten etc. Dazu noch der undemokratische ESM und die über 500 Milliarden Euro Haftungssumme, für die der deutschen Steuerzahler im Notfall zahlen muss. Für uns als überzeugte Europäer und Demokraten ist dies eine brandgefährliche Entwicklung.

Insgesamt erschreckend ist das Demokratieverständnis der EU und der hiesigen Politik. Ob dies der aktuelle Fall Edathy/Friedrich ist, die mehrfach durchgeführten Volksabstimmungen in Irland über den Lissabon-Vertrag oder die Reaktionen auf die Schweizerische Volksabstimmung im Februar 2014.

Unabhängig wie man zu dem Thema des Schweizer Referendums steht, ist es unserer Meinung nach zwingend erforderlich, den Willen eines souveränen Volkes und einer demokratischen Volksabstimmung anerzukennen und zu akzeptieren. Fakt ist, das Schweizer Volk hat entschieden.

Die Alarmleuchten in Brüssel blinken nun jedoch hektisch auf. „Das Volk entscheiden lassen? Wo kommen wir denn dahin?“

Denn seit Jahren wehrt sich das offensichtlich „unbequeme und unverschämte“ Volk in ganz Europa gegen die Bevormundung und die undemokratischen Entscheidungen der EU-Politik. Millionen von Menschen laufen beispielsweise Sturm gegen die Privatisierung von Wasserrechten, Fracking, Genmais und das Freihandelsabkommen. All das wird aber von der Politik in Brüssel und Berlin ignoriert. oder als linke, rechte oder was auch immer für Spinnerei abgetan. Parallel geben die Staaten immer mehr Rechte ab und verlieren damit zunehmend ihre Souveränität. Als Ergebnis entscheiden teilweise nicht demokratisch gewählte Personen zentralistisch und oftmals weltfremd über all unser Schicksal, was wir essen dürfen, welche Glühbirnen wir verwenden dürfen und wie unsere Gurken auszusehen haben.

All diese Entwicklungen zeigen überdeutlich, dass die Situation aussichtslos ist und die Politik keine Lösung parat hat. Der Euro, die EU und die Politik sind am Ende. Immer mehr Skandale und Entlarvungen von NSA bis über den von der Politik geschützten systematischen Betrug der Banken unterstreichen dies. Wenn wir von unseren Vertretern angelogen werden ist es Zeit, was zu ändern. Der Wandel ist schon im Gange - die Frage ist nur, werden wir ihn freiwillig begleiten und formen oder werden wir von ihm überrannt. Die Entscheidung liegt bei uns.

Lasst uns weiter fleissig Geld drucken und die Aktienmärkte (Immobilien etc.) stetig nach oben prügeln. Wen interessieren denn schon volkswirtschaftliche Fakten und Zahlen: solange wir unbegrenzt Geld aus dem Nichts schöpfen können, ist alles gut und wir werden alle immer reicher. Wie gesagt, der DAX kann auch noch auf 15.000 oder 50.000 Punkte gehievt werden, nur wird dies dem Grossteil der Bevölkerung wenig nützen - ausser Inflation. Der kleine Nebeneffekt der Notenbankparty ist, dass der kleine Sparer durch die weltweite Niedrigzinsphase schleichend enteignet wird. Wen interessiert das schon? Klar ist: Der Kater wird kommen, wie nach jeder hemmungslosen Party. Wir sehen jetzt schon die ersten Vorboten. Kaum erwähnen die Notenbanken im Subtext, die Zinsen anzuheben oder die Notenpressen zu stoppen, reagieren die Börsen hypernervös und sehr empfindlich. Ein ganz klares Zeichen dafür, dass die Börsen zum Grossteil durch das billige Geld nach oben getrieben worden sind. Wir erwarten vor der grossen Inflation einen deflationären Schock, bei dem alle Anlagewerte liquidiert werden. Die Aktienmärkte werden massiv nach unten korrigieren - es wird heftig werden. Bitte Anschnallen!

Über die Autoren:

Friedrichundweik

Die beiden Ökonomen, Querdenker und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich haben gemeinsam folgendes Buch geschrieben:

Buchraubzugdergeschichte 1363616382628700

„Der grösste Raubzug aller Zeiten“

Warum die Fleissigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden.

ISBN 978-3-8288-2949-7

www.tectum-verlag.de

www.amazon.de

Das Buch ist seit 19 Monaten auf allen wichtigen Bestsellerlisten vertreten.

Am 16. Mai wird ihr zweites Buch mit dem Titel: „Der Crash ist die Lösung - warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“ beim Eichbornverlag erscheinen.

In Ihrem Buch haben Marc Friedrich und Matthias Weik vorhergesagt, dass die „dot.com 2.0“ Aktien ( Zynga, Groupon etc.) massiv korrigieren werden sowie das die nächste Bankenrettung unter Einbeziehung der Sparer (bail in) über die Bühne gehen wird und haben somit die aktuellen Entwicklungen z.B. in Zypern und der EU in Ihrem Buch folgerichtig prophezeit.

2 Kommentar(e)
simi78 am 09 April 2014 23:17 Uhr
Super Artikel!
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Trimmtrabb am 27 Februar 2014 10:07 Uhr
Das ist das beste was ich seit langem gelesen habe. Merci!
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